Virngrundwaldlauf 2017

Der diesjährige Virngrundwaldlauf fand am 11.03.2017 statt.

Ostalb-Laufcup, 27. Virngrund-Waldlauf

 

Matthias Schips mit 41:17 min schnellster Mann und Natalie Hirschle mit 49:03 min schnellste Frau aus der Gemeinde Rosenberg.

 

Rund 400 Läuferinnen und Läufer gingen am Wochenende beim Laufcup-Auftakt in Rosenberg an den Start.

Gerade wurde die Startnummer 400 rausgegeben“, sagt Hans Ebert. Er ist seit vielen Jahren im Organisationsteam des Virngrund-Waldlaufes, hat jahrelang den Lauf gemeinsam mit dem Lauftreff und den Sportfreunden Rosenberg auf die Beine gestellt. „So viele waren’s noch nie.“

Dass es ein perfekter Lauftag werden sollte, kündigte schon das frühlingshafte Wetter am Samstagmorgen an. Mit ein Grund weshalb sich spontan rund 150 Läuferinnen und Läufer für den Waldlauf nachgemeldet haben.

„Ein absoluter Teilnehmerrekord“, freut sich auch Kurt Ritter, der als Moderator der Veranstaltung die Sportler an der Startlinie in der Karl-Stirner Straße begrüßte. Auch Bürgermeister Uwe Debler hieß die zahlreichen Läufer in Rosenberg „herzlich willkommen“. Gemeinsam wurde der Start angezählt, von Zehn ging’s runter. „Drei... Zwei... Eins“ – die Läufertraube setzte sich in Bewegung, eine beeindruckende Masse an Sportlern machte sich auf den Weg gen Wald in Richtung Hohenberg. Die Bedingungen auf der Strecke waren optimal, die Wege trotz Regen der vergangenen Tage befestigt und gut passierbar. Aufgrund von Bauarbeiten an der Karl-Stirner Schule musste der Zieleinlauf ein wenig verändert werden, statt links auf den Schulhof ging es für die Läufer in diesem Jahr geradeaus weiter. Der Zielbereich lag zwischen Schule und Friedhof.

Nach knapp 21 Minuten kamen die ersten Läufer in Sicht: Rund 33 hatten sich für die verkürzte Strecke über 5 Kilometer angemeldet, darunter elf Jugendläufer. Als Erster über die Ziellinie schaffte es Roland Rieger (Team Sophic Pfahlheim) in 21:30 Minuten. Eine knappe Viertelstunde später war es dann soweit: Mit Juri Gebringus von der TSG Schwäbisch Hall kam der Sieger des Hauptlaufes ins Ziel. Der Eritreer war das erste Mal beim Virngrund-Waldlauf dabei, die Strecke sei „ein bisschen“ hart zum Laufen gewesen. Nach 35:17 Minuten war Gebringhaus im Ziel. Raphael Heilmann (Laufsport Gruszka Aalen) wurde Zweiter in 37:08 Minuten, als Dritter folgte Carsten Lecon vom LAC Essingen (37:22 min).

Zum vierten Mal die Schnellste

Bei den Frauen gewann Aalenes Spitzenläuferin Leyla Emmenecker in 39:41 Minuten – und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord um dreizehn Sekunden. Die 20-jährige Studentin sicherte sich damit zum vierten Mal in Folge den Sieg bei den Frauen. „Bis gestern hatte ich Prüfungsphase“, sagte Leyla Emmenecker, „und bin deshalb kaum zum Trainieren gekommen.“ Die Teilnahme in Rosenberg ließ sie sich aber nicht nehmen: „Es ist immer schön hier“, sagt sie. „Der Lauf leitet jedes Jahr den Frühling ein.“

Für die 20-Jährige geht’s in drei Wochen ins Trainingslager nach Italien, dann beginnt für sie auch schon die Bahnsaison. Als zweitschnellste Frau war Karin Osterrieder (LG Welfen) unterwegs, kam nach 41:31 Minuten ins Ziel. Dritte wurde Stefanie Grimmeisen vom SV Mergelstetten-Triathlon (43:09 min), die beim vergangenen Ostalb-Laufcup schon einige Erfolge verbuchen konnte.

Auch Veranstalter Michael Knecht freute sich über einen rundum gelungenen Lauftag: „Es lief perfekt.“ Die 400 Teilnehmer seien ein Zuspruch für sich und Motivation fürs kommende Jahr.

„Optimale Voraussetzungen“ schwärmte auch Rosenbergs Bürgermeister Uwe Debler, der den Startschuss zum Lauf gab – oder geben sollte. Ganz optimal verlief das nämlich nicht. „Die Pistole war noch gesichert“, erklärte Debler im Nachhinein. Deshalb verzögerte sich der „Knall“ um einige Sekunden. Die Läufer störte das nicht. Sie machten sich auch ohne den offiziellen Startschuss um Punkt 15 Uhr auf die Strecke, der Schuss fiel erst als die letzten Sportler über die Startlinie schritten.

Souverän wie in jedem Jahr leitete Kurt Ritter die Veranstaltung, als Mann am Mikrophon. Noch am Start versprach er den Sportlern, trotz der angenehm kühlen Temperaturen: „Ihr werdet trotzdem ins Schwitzen kommen.“ Er sollte recht behalten, die Strecke hat’s eben in sich. Beim Zieleinlauf gab es hier und da zu bekannten Gesichtern kleine Anekdoten, und auch wenn ein ganzer Pulk durch’s Ziel lief, mühte sich Ritter jeden Einzelnen namentlich aufzurufen. Dem Motto entsprechend: Ehre, wem Ehre gebührt.

Und auf einen Läufer trifft das Sprichwort ganz besonders zu. Gründungsmitglied des Laufes, Joachim Schneider war bisher bei jedem der 27 Läufe dabei. Nur einmal schaffte er es nicht auf die Strecke: Als der Verein die Volkslaufmeisterschaft ausrichtete, musste er beim Laufen passen, war aber arbeitend mit von der Partie. „Jetzt komme ich immer näher an meine Anfangszeiten heran“, sagt Schneider, der nach 47:11 Minuten ins Ziel kam. Seinen „Teilnahmerekord“ will er auch in den kommenden Jahren aufrechterhalten: „Solange es geht, klar.“

Dass eine solche Großveranstaltung jede Menge helfender Hände bedarf, betonte Organisator Michael Knecht noch einmal: „Die Arbeitsteilung war perfekt.“ So gab es Unterstützung von Seiten der Gemeinde, die Feuerwehr Rosenberg sicherte die Wege, das DRK hielt die Stellung im Zielbereich und auf der Strecke. Fleißige Helferinnen und Helfer kümmerten sich um die Startnummernausgabe und die Versorgung der Läufer. Doris Schenk vom Vereinsheim Rosenberg übernahm die Bewirtung in der Halle.

 

Zurück

Event

15
DEZ
Adventsmarkt 2018

Die Gemeinde Rosenberg veranstaltet auch in diesem Jahr den Adventsmakt vor den Türen ...

Nächstes Spiel
Aktuell sind keine Termine vorhanden.